Arzt 2.0. – Warum Ärzte online sein sollten

August 2016    

Websites für Ärzte

Ob sie es wollen oder nicht. Ärzte sind sowieso im Internet.

Meist sogar mit unzähligen Einträgen. Telefon- und Branchenverzeichnisse, Arzt- und Bewertungsportale, Adressverzeichnisse von Krankenkassen oder regionale Infoseiten.
Das kann ein Vorteil sein, zumindest solange die Daten wie Adressen und Telefonnummern stimmen.
Was, wenn das nicht der Fall ist? Wie sieht es aus bei schlechten Bewertungen?

Kann eine eigene Website da helfen? Eindeutig ja.

Immer mehr Patienten nutzen bei der Suche nach einem neuen Arzt das Internet.

Inzwischen ist das Internet sogar noch vor Freunden und Verwandten die wichtigste Informationsquelle. 71 Prozent der Patienten suchen laut einer Umfrage von Jameda online nach ihrem neuen Arzt, davon 73 Prozent über Suchmaschinen wie Google. Eine eigene Homepage bietet dabei konkrete Vorteile für Ärzte. Zuerst einmal die Selbstbestimmung, welche Inhalte sie online anbieten und wie sie diese darstellen möchten. Ärzte, die Experten für Naturheilverfahren, Traumatherapie, Ernährungsexperte etc. sind, können sich auch als ebensolche präsentieren. Gerade wenn es um konkrete, nicht alltägliche Heilmethoden, Qualifikationen geht, recherchieren Patienten umfangreich im Internet. Mit einer eigenen Website können Ärzte daher micht nur neue, sondern vor allem die richtigen Patienten gewinnen. Auch für gutlaufende Praxen gilt. Es geht immer besser.
Mehr Privatpatienten, mehr Patienten mit Interesse an speziellen Sonderleistungen etc.

Eine eigene Homepage hilft aber nicht nur beim Finden neuer Patienten. Eine eigene Website ist ebenso ein zusätzlicher Service für die aktuellen Patienten einer Praxis.
Öffnungszeiten, Urlaubsvertretungen, Notfallapotheken. Natürlich können Patienten diese Informationen auch durch einen Anruf oder einen Besuch in der Praxis bekommen. Eine eigene Website als Informationsquelle und Anlaufstelle bietet nicht nur Patienten einen zusätzlichen Service, sondern erspart auch Arzthelferinnen Zeit und Nerven. Dabei geht es nicht nur um reine Informationen. Was können Patienten noch online erledigen?

Terminvereinbarung

  • 29 % haben bereits online einen Arzttermin gemacht. Besonders beliebt ist dies in der Altersgruppe der 26 – bis 46-Jährigen
  • 98 % würden es wieder tun.
  • 86 % derjenigen, die es noch nicht gemacht haben, würden es tun, wenn sie die Möglichkeit hätten

Die Möglichkeit, online Termine zu vereinbaren ist aus gutem Grund so beliebt. Websites sind 24/7 aufrufbar. Das bedeutet absolute zeitliche Flexibilität bei der Terminbuchung und das ohne Warteschleife. Emailbestätigungen sorgen für mehr Sicherheit, als nur eine telefonische Bestätigung. Automatische Terminerinnerungen für die Patienten via SMS, Mail oder App sind zusätzliche Vorteile.

Weitere Onlineservices wie die Bestellung von Rezepten und Überweisungen werden aus denselben Gründen von Patienten gerne angenommen, sollten aber von Arztseite gut bedacht werden. Wie bei der Terminvereinbarung ersparen solche Service Arbeit und Nerven in der Praxis. Allerdings besteht ohne den zumindest einmaligen Besuch (pro Quartal) der Patienten in der Praxis nicht die Möglichkeit, bestimmte Ziffern abzurechnen.

Abschließend gilt:

Brauchen Ärzte eine eigene Homepage?
Ja, und ihre Patienten brauchen sie noch dringender!

Wenden Sie sich an uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Foto: © http://www.onelio.de/

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