Was Onlineshops und Supermärkte gemeinsam haben.

Juni 2015    

Supermarktregal als Beispiel für Onlineshops

Warum befinden sich Obst und Gemüse immer am Eingang und die Fleischtheke immer hinten im Supermarkt?
Aus gutem Grund.

In modernen Supermärkten steht kein Regal und kein Produkt zufällig dort, wo es steht.

Durch weite Wege zwischen den Grundnahrungsmitteln sollen Kunden verleitet werden, Zusätzliches einzukaufen. Und es funktioniert.
Ein weiterer Klassiker: In Augenhöhe finden sich meist teure Markenprodukte. Zum direkten Zugriff. Um an die günstige Ware zu kommen muss sich der Käufer bücken oder strecken.
Verlockende Produkte wie Süßigkeiten sind in der Anstellzone vor der Kasse platziert. Weil dies vor allem auf Kinder wirkt, nennt man diesen Bereich auch Quengelzone.

Der richtige Aufbau von Supermärkten ist eine Wissenschaft für sich. Sogar Diplomarbeiten wurden darüber schon geschrieben.

Und was hat das mit Onlineshops zu tun?

Eines auf jeden Fall.

Gekauft wird, was ins Auge fällt!

Nun gibt es online keine Gänge und keine Regale. Dafür aber Kategorien, Unterkategorien, Gallerien…

Wer einen Onlineshop „betritt“ bekommt auf der Startseite meist nicht nur einen ersten Eindruck sondern auch eine erste Auswahl von Artikeln. Genau wie im Eingangsbereich eines Supermarktes. Wer dann in eine Kategorie „weitergeht“ sieht als erstes bestimmte Artikel aus einem Sortimentsbereich. Quasi auf Augenhöhe.
Für Artikel in der Unterkategorie muss man sich hingegen schon bücken, beziehungsweise einen weiteren Klick machen. Beides bedeutet eine zusätzliche Handlung.

Ob Supermarkt oder Onlineshop.
Aufbau und Struktur müssen stimmen.

Kunden sollten sich innerhalb von Sekunden orientieren können.
Wer zu lange suchen muss, kauft schnell woanders.

Selbst eine Quengelzone gibt es übrigens in Onlineshops. Wer Visitenkarten bestellt, kriegt vor Abschluss des Bezahlvorgangs noch schnell ein paar Flyer angeboten. Beim Kauf eines Smartphones eine Handyhülle, bei Flügen eine Reiserücktrittsversicherung etc.

Doch bei allen Gemeinsamkeiten gibt es auch deutliche Unterschiede zwischen Supermärkten und Onlineshops. 

Für alle Besucher eines Supermarkts ist dieser gleich groß, sieht gleich aus..
Ein Onlineshop auf einem Smartphone hingegen sieht ganz anders aus als auf einem riesigen Desktopmonitor. Daran ist nichts zu ändern.

Durch Responsive Design sieht ein Onlineshop auf allen Geräten zwar nicht gleich, aber immer gut aus. Trotzdem gilt auch hier immer.
Form follows function.
Stellen Sie sich nur einmal einen wunderbar gestalteten Supermarkt mit ansprechendem Sortiment vor, in dem die Kunden die Kassen nicht finden, oder diese nicht funktionieren.
Was in Supermärkten so gut wie nie vorkommt, gibt es online erstaunlich oft.

EIngang Supermarkt vs. Landingpage Onlineshop.

Ein Supermarkt hat normalerweise nur einen Eingang. Dort erwarten den Kunden wie beschrieben meist Obst und Gemüse. Das ist bunt, frisch und motiviert so zum Einkauf.
Ein umfangreicher Onlineshop kann hingegen mehrere hundert bis tausende Eingänge bzw. Landingpages haben. Letztlich können Kunden über jede Unterseite einen Onlineshop erreichen. Sie landen so also bildlich gesprochen direkt an der Käsetheke oder vor dem Süßigkeitenregal.

Darum müssen diese Landingpages potentielle Kunden nicht nur ansprechen, sondern auch Orientierung bieten.

Für einen erfolgreichen Onlineshop gilt es also einiges zu beachten.

Wenn Sie einen funktionierenden und ansprechend gestalteten Onlineshop möchten, dann wenden sie sich an uns.

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